Geschichte
Gründung
Am 19. September 1949 fiel im Villinger Rathaussaal der Startschuss für die "Neue Heimat", wie die Baugenossenschaft sich damals nannte. Vorausgegangen waren Solidaritätsinitiativen der Erzdiözese Freiburg um den Menschen zu helfen, die ein Dach über dem Kopf bitter nötig hatten. Das "Volksbüro" in der Waldstraße wurde zur Wiege der Baugenossenschaft Familienheim. Der Leiter des Büros, Ewald Merkle übernahm die Verantwortung als Geschäftsführer. Gemeinsam mit ihm hoben die Gründerväter Karl Brachat, Albert Haas und Josef Astfäller die "Neue Heimat" aus der Taufe - ein echtes Kind der Nachkriegszeit, aus zwingender Notwendigkeit geboren und mit viel persönlichem Engagement genährt.
Nachkriegsjahre
Die solidarische und mitgliederorientierte Geschäftsausrichtung der Baugenosenschaft Familienheim war sehr erfolgreich. Man krempelte die Ärmel hoch, griff zu Schaufel und Spitzhacke und errichtete gemeinsam die ersten Eigenheime. Die Eigenleistungen der Bauherren war Pflicht und so kosteten die ersten Eigenheime mit obligatorischer Einliegerwohnung und Kleintierstall rund 7.000 €. Der Traum vom eigenen Häuschen wurde für viele Wirklichkeit. Und das in einer Zeit, in der noch vieles in Trümmern lag.
Bereits im ersten Jahr des Bestehens zählte die Baugenossenschaft 128 Mitglieder, ein Jahr später waren es schon 234. Bald war die Genossenschaft aufgrund ihrer außerordentlichen
Leistungsfähigkeit bekannt.
Bereits im ersten Jahr des Bestehens zählte die Baugenossenschaft 128 Mitglieder, ein Jahr später waren es schon 234. Bald war die Genossenschaft aufgrund ihrer außerordentlichen
Leistungsfähigkeit bekannt.
Jahre des Wachstums
Bereits 1960 beläuft sich das Bauvolumen auf 1.444 Wohnungen; zehn Jahre später sind es 2.549 und wiederum ein Jahrzehnt später - also im jahre 1980 - schon 3.038 Wohnungen. Aufgrund des enormen Wohnungsbedarfs schuf man gezielt undd erfolgreich ein entsprechendes Angebot. Neben Eigenheimen schuf man auch Mietwohnungen: Bis zum Jahr 1970 baute man bereits 1.588 Mietwohnungen, die von der Genossenschaft vermietet und verwaltet wurden.
Wandel zum modernen Dienstleister
Mit dem 1. Januar 1990 musste die Baugenossenschaft Familienheim durch Gesetz auf die Anerkennung als gemeinnütziges Unternehmen verzichten und sich auf dem Boden der freien Marktwirtschaft den Anforderungen des Wettbewerbs professionell stellen. Heute ist die Baugenossenschaft Familienheim ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das noch immer das Wohl der Allgemeinheit und den Grundsatz der Gemeinnützigkeit im Auge behält. Vorrang haben dabei weiterhin familiengerechte Eigenheime, Eigentums- und Mietwohnungen. Das Leistungsspektrum beinhaltet zudem die Baubetreuung für gewerbliche und private Bauherren sowie die Fremdverwaltung. Die Baugenossenschaft Familienheim packt Tag für Tag seine Projekte an - vom innovativen Neubau über die richtungsweisende Modernisierung und Sanierung des Altbaubestandes, bis hin zur Bereitstellung von Erbbaugrundstücken und dem Bau von Versorgungs-, Infrastruktur- und Gemeinschaftseinrichtungen. Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen dabei immer unsere Mitglieder und Kunden, für deren Anforderungen und Wünsche versuchen wir stets die optimale Lösung finden.








